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In Zeiten von Klimawandel mit Dürren, Starkregen, Zunahme von Hitze, Wind usw., und besorgniserregender Massenextinktion, Steinwüsten und "englischen Rasen", sollte man meinen, dass Städte, Gemeinden, Kommunen Vorreiter sind in Sachen Gestaltung der öffentlichen Grünflächen, Gestaltung im Sinne von Chancen für mehr Artenvielfalt, Biodiversität, Nischen schaffen, heimische Wildkräuter fördern, Hecken anlegen, usw. Stattdessen (überall wohl das gleiche) trostlose Bild: im Wochentakt bis fast unter die Grasnarbe abgemetzelte Grünflächen, Alibi-Blühstreifen mit repräsentativen, großblütigen, oft nicht-heimischen Blühpflanzen, die Generalisten wie der Honigbiene Nektar/Pollen liefern, aber sonst kaum ökologischen Wert besitzen. Gerne angelegt auf winzigen Verkehrsinseln, mitten auf den Kreuzungen. WENN da eine Wildbiene den Weg hin findet, wird sie spätestens auf dem Rückweg von Autos erwischt. Die meisten Wildbienenarten fliegen nicht mehr als 200-300m um ihren Nistplatz herum en...